Kil|ler|spiel, das; -e:
ein von Günther “Der Rechtsanwalt aus Franken” Beckstein geschaffenes Wort, welches eine bestimmte Art PC- und Videospiele klassifizieren soll. Von Politik und Medien übernommenes, polarisierendes Schlagwort, dem bis dato jedwede klare oder klärende Definition abgeht.
Also: Wer kann mir hier definieren, was ein Killerspiel ist oder welche Kriterien ein Spiel erfüllen muss, um ein Killerspiel zu sein. Was genau soll dieses Wort überhaupt bedeuten? Ich persönlich kann mir sehr gut vorstellen, was in diese Kategorie gehört – aber das ersetzt nicht die Definition desjenigen, der das Wort erfunden hat oder derjenigen, die das Wort so inflationär verwenden.
Vorschläge meinerseits (und warum sie nicht in Frage kommen):
Killerspiele töten Menschen (Je nu – wie absurd diese Aussage ist, merkt wohl jeder selbst.)
Killerspiele trainieren das Töten von Menschen (aha – wir kommen der Sache näher. Aber: Kampfsport, Training mit und an der Waffe bei der Bundeswehr und im Schützenverein erledigen diesen Job weitaus besser)
In Killerspielen sterben Menschen. (In etwa genau so viele, wie in einem durchschnittlichen Science Fiction, Action oder (Anti)-Kriegsfilm…)
In Killerspielen sind die Jugendlichen näher an der Tat – sie führen die “Töten” selbst aus und sehen nicht nur dabei zu. (Wunderbarer Einwand. Was aber, wenn sich der Spieler der Tatsache, ein Konglomerat aus Vektoren und Pixeln zu “erschießen” sehr bewusst ist?)
Ich mache hier Schluss… wer sich berufen fühlt kann gerne seinen Kommentar hinterlassen.

















[...] Waffengesetze, während die Christdemokraten und -sozialen ein Verbot der so genannten “Killerspiele” fordern. Nichts neues [...]